19 | 05 | 2012

06/11 Zwei Handys in einem

Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern zunehmend Smartphones zur Verfügung. Dabei müssen die Firmen ihre Daten möglichst gut schützen, während die Mitarbeiter auch privat Apps installieren möchten. Sicherheitsexperten haben die Gerätesoftware nun so weiterentwickelt, dass es zwei getrennte Bereiche gibt: den geschäftlichen und den privaten. Auf der Messe IT-SA Mitte Oktober in Nürnberg stellten die Forscher die Entwicklung erstmals vor.

Das Smartphone der Firma, das Privathandy, Haus- und Autoschlüssel, Portemonnaie – die Gegenstände, die man täglich mit sich herumträgt, werden immer mehr. Viele Menschen nutzen ein Geschäfts-Smartphone daher auch privat. Das ist zwar praktisch, Mitarbeiter und IT-Abteilung haben jedoch unterschiedliche Interessen: Die meisten Arbeitnehmer möchten das Gerät möglichst uneingeschränkt verwenden, beliebig Programme installieren und nutzen. Dies kann Hackern aber ermöglichen, die Unternehmen anzugreifen.

IT-Abteilungen versuchen deshalb oft, die Nutzung von Smartphones entsprechend einzuschränken. Sicherheitsexperten des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und des Centers for Advanced Security Research Darmstadt CASED haben jetzt für Android-basierte Smartphones die Sicherheitslösung «BizzTrust for Android» entwickelt: Sie trennt auf dem Gerät die privaten Anwendungen von den geschäftlichen.

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