19 | 05 | 2012

IT-Sicherheit

02-12 Dem SuperUser auf die Finger schauen

Wenn es um IT-Sicherheit geht, richten viele Unternehmen den Blick nach aussen – auf Hacker, die sich Zugriff auf Daten im Firmennetz verschaffen wollen. Doch nicht nur Angreifer von aussen stellen ein potenzielles Risiko dar. Auch eigene Mitarbeiter mit privilegierten IT-Administratorrechten haben Zugriff auf interne Daten und können diese unbemerkt manipulieren oder kopieren.

Wenn einem Unternehmen geschäftskritische Daten abhandenkommen, kann das teuer werden. Laut einer Studie der amerikanischen Marktforschungsund Beratungsgesellschaft Ponemon Institute kostete jeder Datensatz, der durch einen Hacker-Angriff oder einen illoyalen Mitarbeiter kompromittiert wird, ein Unternehmen in Westeuropa im vergangenen Jahr umgerechnet etwa 176 Franken. Darin enthalten sind die Kosten, die durch das Eindämmen der entstandenen Schäden und die Beseitigung der Sicherheitslücken entstanden sind.

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02-12 Sicheres lokales Backup

Mit Disaster Recovery auf Private Cloud in der Schweiz

Die exponentiell steigende Datenmenge kann sich für viele Unternehmen schnell zum Problem entwickeln. Rechtliche und finanzwirtschaftliche Anforderungen zwingen zu einer sicheren vorhaltung unternehmenskritischer Daten. IT-verantwortliche stehen dabei nicht nur vor der Aufgabe, wichtige von unwichtigen Inhalten zu trennen, um den Platzbedarf möglichst gering zu halten. Sie müssen auch ein maximal sicheres Medium finden, das sowohl eine redundante Speicherung der Daten als auch deren schnelle Wiederherstellung ermöglicht.

Eine neue Variante ist die parallele Datensicherung im Unternehmen und in einer Private Cloud auf Schweizer Boden, wie sie NetDefender mit der Barracuda Backup Appliance anbietet. Dabei bleiben die Daten zunächst auf den Festplatten der speziellen Sicherungsserver im Unternehmen. Nach einem selbst gewählten Backup-Plan werden die lokal gespeicherten Daten in eine Private Cloud in einem Rechenzentrum in der Schweiz repliziert. Ein entscheidender Vorteil dieses Systems besteht in der Kombination aus schneller Datenwiederherstellung vor Ort und den Kopien auf redundanter Hardware an einem anderen Standort.

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01/12 Die Spreu vom Weizen trennen

Was der Verkäufer verspricht und was der Käufer erhält, sind oftmals zwei verschiedene Dinge. Stellt sich der Kauf bei USV-Systemen als Fehlinvestition heraus, kann das enorme Folgekosten verursachen.

Was wünscht sich der Käufer einer USV-Anlage? Eine sichere und preislich attraktive Investition. Doch selbst für Spezialisten ist die Trennung von Spreu und Weizen nicht einfach. Nach Hochglanzprospekten und PR-Filmen zu urteilen, ist das Ende der Fahnenstange erreicht, denn (fast) alle bieten (annähernd) ideale modulare USV-Systeme an. Die Anlagen sind hochverfügbar, perfekt gebaut, die Systemleistung ist jederzeit ausbaubar und der Wirkungsgrad kaum zu überbieten. Der Ausfall ist heute selten aber, wenn’s passiert, wie schnell ist dann der USV-Spezialist vor Ort, der das wahre Problem erkennt und in Kürze eine Lösung schafft? Und ist ein Ersatz in Kürze vorhanden? Ohne Ersatzgerät vor Ort wohl kaum.

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01/12 Verbesserte Sicherheit bei Toshiba Multifunktionssystemen

Toshiba TEC ist der erste hersteller, der ein selbstverschlüsselndes Festplattenlaufwerk (Secure hDD) zur vermeidung von unberechtigtem Zugriff auf gespeicherte Daten als Standard seiner Multifunktionssysteme anbietet.

Toshiba TEC gibt den Einsatz von selbstverschlüsselnden Festplattenlaufwerken als Standard in seinen Multifunktionssystemen der neuesten Generation bekannt. Die innovative Technologie dieser neu entwickelten HDD gewährleistet, dass gespeicherte Daten absolut diebstahlsicher und vor unberechtigtem Zugriff geschützt sind. Bisher mussten Unternehmen, die sich Gedanken über die Datensicherheit machen, zusätzliche Massnahmen wie sofortiges Überschreiben oder Datenverschlüsselung einleiten. Diese führen jedoch in vielen Fällen zu Kapazitätsverlusten. Alternativ konnten die Daten auf einer Festplatte zum Ende der Produktlaufzeit manuell unlesbar gemacht werden, was eine zeitlich aufwendige Prozedur bedeutete.

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01/12 SYSDATA 1/ 36 IT-SIChERhEIT VIREN, SPAM UND SPYWARE, FIREWALL, USV Testlabor IT-Sicherheit: Schwachstellen finden, Produkte verbessern

Ob Entwickler oder Anwender, sie alle haben gelegentlich Probleme mit Sicherheitslücken neuer Programme und IT-Systeme. Das Testlabor IT-Sicherheit am Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie bietet seine Dienste an und hilft so, Folgekosten zu vermeiden.

Von Thorsten Henkel und Jörg Eichler (*)

Jeden Tag werden neue Sicherheitslücken in Programmen und IT-Systemen entdeckt. Die Ursache: Programmier- oder Designfehler. Besonders bei innovativen Entwicklungen steht die Funktion im Vordergrund. Schwachstellen zeigen sich oft erst im praktischen Einsatz, wodurch Herstellern wie Anwendern unerwartet Kosten und Imageschäden entstehen. Das Testlabor IT-Sicherheit des Fraunhofer-Instituts für Si - chere Informationstechnologie SIT unterstützt Hersteller und Anwender dabei, solche Schwachstellen frühzeitig aufzuspüren und zu beseitigen.

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01/12 Wie sicher ist Ihr KMU im 2012?

Wie können sich Schweizer Kleinstfi rmen und KMU mit minimalem Aufwand effi zient gegen die aktuellen Bedrohungen Malware und Spam schützen? Was muss eine Firewall im Jahr 2012 alles können, um mit den sich schnell ändernden Bedrohungen mithalten zu können? Und wie können auch mobile Geräte berücksichtigt werden? Ein spannender überblick über die aktuelle Sicherheitslage.

Alex Bachmann, Product Manager Security, Studerus AG

Bedrohungslage 2012: Im Jahr 2011 waren auf seriösen Websites platzierte Schadcodes die beliebteste Methode für Malware-Infektionen. Dieser Trend wird sich im 2012 wohl weiter fortsetzen. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass die Angreifer immer professioneller werden und es ihnen primär um die persönliche Bereicherung geht. Im fi nanziell lukrativen Bereich Web- Exploits, Money-Laundering und Data- Theft-Trojaner wird es darum eine Zunahme an Angriffen geben. Aber auch im Bereich Mobile-Devices und VoIP besteht die Gefahr eines möglichen Angriffs.

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